STAYMI: Industrial Style aus Wasserrohren

Industrial Style PR Sample

Der Trend Industrial Style zeichnet sich vorallem durch kühle Materialien wie Metall, Beton, Backsteinen und Möbelstücken aus Massivholz oder Leder aus. Coolness und rauer Charme beschreiben den Industrial Style, auch Loft Style genannt, wohl am besten.

Da trifft es sich doch gut, dass es ein cooles Startup Unternehmen im schönen Hamburg gibt, die diesen Trend in interessanter und außergewöhnlicher Art aufgreifen. STAYMI benutzt Wasserrohre und fertigt aus diesen individuelle Produkte wie Kleiderstangen, Kleiderständer, Schuhregale und Wandhaken an.
Ich wollte mehr über diese tolle Idee erfahren und habe ein Interview mit Oxana Doronina, Mitbegründerin von STAYMI, geführt.

Industrial Style, Kleiderstange aus Wasserrohren

Wer steckt hinter STAYMI?

Dahinter stecken ich, Oxana, und mein Freund Sebastian. Ich bin ursprünglich aus dem Online Marketing Bereich, habe in Sibirien in Tomsk studiert und habe ein Diplom in Wirtschaftsinformatik. Seit über 20 Jahren lebe ich nun in Deutschland und habe hier ein Fernstudium für Onlinehandel und mobile Commerce absolviert. Danach folgte ein Praktikum im SEO Bereich und eine Anstellung in einer großen Online-Marketing Agentur in Hamburg. Meine letzte Festanstellung war bei About You im SEO Bereich. Danach folgte meine Selbständigkeit als Online-Marketing-Projektmanagerin.

Mein Freund Sebastian kommt aus der Metallindustrie, er ist Feinmechaniker. Wir sind mit unserem Projekt anfangs zu zweit gestartet aber mittlerweile haben wir einen Mitarbeiter in der Werkstatt und einen Webdesigner.

Was bedeutet der Name STAYMI? Wie seid ihr auf ihn gekommen?

Die Namenssuche war eine besondere Herausforderung. Man glaubt, dass dies einfach ist. Das ist aber nicht der Fall. Wir haben einen professionellen Marketingtexter beauftragt, der uns ein paar Vorschläge gemacht hat und STAYMI hat uns am besten gefallen. STAYMI ist von Stay minimal abgeleitet. Wir wollen auch in Zukunft Einrichtungsprodukte im minimalistischen Stil anbieten.

Wie sind die Idee und das Konzept entstanden?

Die Idee gab es nicht wirklich. Sebastian kam einmal nach Hause mit zwei Kleiderständern, die er aus Wasserrohren gebaut hat. Ich habe ihn gefragt was das ist. Von dem Trend ,,Industrial Möbel aus Wasserrohren“ habe ich zuvor nichts mitbekommen. Für beide Kleiderständer gab es bei uns keinen Platz, deshalb habe ich vorgeschlagen einen auf ebay Kleinanzeigen zu verkaufen. Auf die Anzeige haben sich einige potenzielle Käufer gemeldet und der Kleiderständer wurde schnell abgeholt. Daraufhin versuchten wir es nochmal, mit demselben Erfolg. So kamen wir zu der Idee auf verschiedenen Plattformen Shops zu eröffnen.


Wie habt ihr es geschafft euch auf dem Markt zu positionieren?

Nach und nach wurde uns klar, dass Industrial Style ein mega Trend ist. Wir haben unsere Produkte dann mit den Farben Gold und Kupfer kombiniert und so unser Alleinstellungsmerkmal geschaffen. Industrial in Gold ist unser Hit, der immer öfter von ausländischen Käufern bestellt wird. Wir sind noch nicht sehr bekannt. Das kommt aber hoffentlich bald. Im Moment sind wir dran unseren eigenen Shop für Google zu optimieren.

Was sind die bisher größten Erfolge von STAYMI und gibt es auch Tiefpunkte?

Unser größter Erfolg ist natürlich, dass es STAYMI überhaupt gibt. Das war eine wirklich sehr spontane Enstehung. Ganz witzig war als wir von den Mitarbeitern der Marke ,,Magdeburg-LosAngeles“ angeschrieben wurden. Das ist die Modemarke von Bill Kaulitz. Sie haben bei uns Kleiderständer gekauft, die in Hamburg im Show Bereich der Marke im Alsterhaus standen. Wir hatten außerdem bereits Anfragen aus London von den größeren Mode-Shops. Aber auch hier in Deutschland haben mehrere Boutiquen unsere Produkte gekauft. Sie gefallen sowohl unseren B2C Kunden als auch B2B Kunden und das freut uns natürlich. Tiefpunkte gab es nicht wirklich. Aber etwas aufzubauen bedeutet auch jeden Tag verschiedenste Probleme zu lösen, viel dazuzulernen, neue Wege zu suchen und Risiken einzugehen.



Was waren die größten Hürden auf dem Weg zur Gründung?

Die größte Hürde ist die fehlende Erfahrung in manchen Dingen. Es gibt viele Bereiche, die nur mit einer gewissen Erfahrung wirklich verstanden werden können. Dabei kann es um verschiedene Dinge gehen wie rechtliche Fragen, Thema Umwelt und Arbeitssicherheit oder auch Steuern, Buchhaltung, Personalführung und Logistik. Das alles mit dem ,,normalen“ Familienleben in Einklang zu bringen, nichts aus den Augen zu verlieren und richtig einzuordnen ist eine große Herausforderung.

Was würdest du rückblickend in der Gründungsphase anders machen?

Zwischen dem ersten spontanen Verkauf und einem richtigen Anfang vergingen 1,5 Jahre. Ich hätte heute nicht mehr so lange gewartet, sondern sofort und aktiv gehandelt.

Welche Tipps würdest du Gründern mit auf den Weg geben?

Ich empfehle anderen Gründern sich vorab mit dem Thema Online Marketing sehr intensiv auseinanderzusetzen. Das ist fast für jede Branche heutzutage wichtig. Man darf nicht nur darauf vertrauen, dass eine Agentur oder ein Dienstleister das komplette Online Marketing übernimmt. Selbst wenn man Dienstleister beauftragt, sollte man verstehen was in Auftrag gegeben wird und dazu ist es wichtig, dass man die Qualität der Dienstleistung beurteilen kann.

Sind weitere Produkte geplant?

Es sind auf jeden Fall weitere Produkte geplant. Zusätzlich zu den Wasserrohren in verschiedenen Farben kommen noch Kombinationen mit anderen Materialien hinzu. Geplant sind Kombinationen mit Holz, Beton, Licht. Es wird somit weitere stylische und schicke Produkte aus dem Einrichtungsbereich geben. Alle werden im minimalistischen Stil sein. STAYMI ist STAYMInimalist.

Bereiche wie Wände, Böden, Sanitär (Badarmaturen) finden wir sehr interessant. Wir haben eine großartige Vision und wollen etwas wirklich schönes aufbauen.




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Vielen Dank, liebe Oxana, für das tolle Interview. Mich habt ihr von euren Produkten absolut überzeugt und ich bin sehr gespannt wohin eure Reise noch geht.

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