Wege in die Selbständigkeit – Selbständig im Nebenerwerb – Interview mit Jessica Wittmann-Naun, Freie Texterin, Journalistin & PR-Referentin

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Selbständig sein – ein Traum, den viele träumen. Doch wo fängt man an und wie fängt man an? In dieser Serie ,,Wege in die Selbständigkeit beantworte ich euch viele Fragen dazu. Und ich habe mir Unterstützung von anderen Selbständigen geholt, die Gastartikel geschrieben haben oder mir für Interviews zur Verfügung standen. Teil 1 über ,,Die ersten Schritte” findet ihr hier. Dort erfahrt ihr welche Schritte zu Beginn wichtig sind und was erledigt werden muss. Im zweiten Teil hat Freelancerin Lena Wehmeyer uns Einblicke gegeben, wie sie sich selbständig machte und wie es ihr damit geht. Eigentlich sollte heute der Beitrag von mir über die Vor- und Nachteile vom selbständig sein folgen. Allerdings ziehe ich das Interview mit Jessica Wittmann-Naun, freie Texterin, Journalistin und PR-Referentin an dieser Stelle vor. Denn sie gibt ebenfalls einige gute Einblicke in die Vor- und Nachteile. Ich werde dann im nächsten Beitrag die wichtigsten Punkte nochmal ausführlich erläutern und zusammenfassen.

Viel Spass  bei dem  Interview mit Jessica von Rocking Letters.com.

 

 

Interview mit Jessica Wittmann-Naun

 

1. Wie lange bist du schon selbständig und in welchem Bereich?

Ich bin seit 2013 selbstständig und arbeite als freie Texterin und Journalististin.

 


2. Machst du das hauptberuflich oder im Nebenerwerb?

Ich bin nebenberuflich selbstständig und habe noch eine 50 % Stelle in der Pressestelle beim Friedrichsbau Varieté in Stuttgart.

 

3. Hast du den Wunsch irgendwann hauptberuflich nur noch selbständig zu sein? Oder ist es dir sicherer was festes nebenher zu haben?

Aktuell bin ich mit der Kombination ganz zufrieden. 1. Weil ich natürlich durch meinen Job als Angestellte eine gewisse finanzielle Sicherheit und die anderen Vorteile des Angestellten-Status habe (Krankenversicherung, bezahlter Urlaub etc.) und 2. Liebe ich die Arbeit und den Austausch mit Kollegen. Gerade beim Schreiben ist man ja sonst oft alleine vor seinem PC (wenn man nicht gerade von einem Kunden vor Ort gebucht wird). Es ist sicherlich auch manchmal eine Herausforderung und fordert viel Organisation, denn man muss ja immer zwei Baustellen unterbringen und es sollen ja weder die Arbeit – und noch wichtiger: ich – darunter leiden. Aber das Tolle ist, dass beide meine Jobs unglaublich vielfältig sind und sich teilweise auch gegenseitig ergänzen und befruchten.

 

4. Gab es Fehler, die du zu Beginn der Selbständigkeit gemacht hast?

Wahrscheinlich den Klassiker, den viele machen: Ich habe meine Leistung zu günstig angeboten. Sicherlich hat das auch mit mangelnder Erfahrung und Unsicherheit zu tun, andererseits sind die Quellen im Internet dazu oft widersprüchlich. Erschwerend kam hinzu, dass ich mit Texten für Bands und Musiker gestartet habe und da ist das Budget eh immer etwas dünn. Inzwischen kenne ich den Wert meiner Leistung und kann es mir durch meine Auftragslage auch erlauben “Nein” zu sagen, wenn ich zum Beispiel ein besonders freches Angebot erhalte wie “Wir bieten als Bezahlung unsere Demo-CD” an. Außerdem dachte ich anfangs, ich muss als Selbtständige ein Gewerbe anmelden, was als Journalistin und Texterin aber gar nicht nötig ist. Tatsächlich gibt es den sogenannten “Katalog der Freien Berufe”, der Berufsgruppen aufzählt, die als Freiberufler arbeiten. Als Freiberufler muss man z.B. keine Gewerbesteuer zahlen und keine Bilanz erstellen.

 

5. Hattest du Hilfe beim Aufbau? ZB. Beratungsstellen, Freunde etc?

Mein damaliger Freund und jetzt Mann hat mir vor allem bei den technischen Sachen (Website etc.) viel geholfen ansonsten kam mir mein Charakter zugute: Ich bin von Haus aus neugierig und strecke meine Fühler überall aus. Toll als erste Informationsstelle ist die IHK – Da habe ich damals ein Seminar namens “Der kleine Start” (für Kleinunternehmer) gemacht und Basics zu Steuer etc. gelernt. Außerdem ist meine beste Freundin ebenfalls selbstständig im Nebenberuf und wir konnten uns austauschen. Außerdem finde ich die Seite https://www.gruenderlexikon.de sehr gut. Allegemin gilt für mich ohnehin, immer wach und offen zu sein. Daher finde ich auch Workshops und Netzwerktreffen (z.B. von den DMW – Digital Media Women) toll!

 

6. Was ist deiner Meinung nach der größte Vorteil am selbständig sein?

Der Vorteil ist der, dass man eben tatsächlich für sich selbst arbeitet. Natürlich sind die Auftraggeber auch irgendwie deine Chefs, aber dieses Gefühl der Freiheit (das ja auch viele an einer Selbstständigkeit reizt) ist definitiv da. In meinem Fall ist es aber etwas anders gelagert: Da ich nur im Nebenberuf selbstständig bin, habe ich nicht den Druck und die finanzielle Unsicherheit. Außerdem ist es toll mit Rocking Letters quasi mein eigenes “Baby” zu haben und wirklich etwas zu schaffen, an dem ich Spaß habe und auf das ich stolz bin. Ebenfalls ein großer Vorteil ist natürlich die relativ freie Zeiteinteilung (Deadlines gibt es natürlich trotzdem) und dass ich größtenteils von zuhause oder eben auch von überall arbeiten kann. Ich habe zum Beispiel auch schon auf einer Fähre in Norwegen einen Pressetext geschrieben.

 

7. Und was ist der größte Nachteil?

Dass der gute Spruch “Selbst und ständig” eben stimmt. Obwohl ich nur nebenberuflich selbtständig bin, arbeite ich oft am Wochenende und an Feiertagen oder eben zu Uhrzeiten, zu denen man als Angestellter schon den Feierabend genießt. Gerade von Freelancern wird außerdem Flexibilität und Erreichbarkeit erwartet, daher muss mein Handy immer dabei sein und ich checke täglich E-Mails. Auch das Homeoffice kann ein Nachteil sein: Vieles von der Arbeit geht eben ins Private über und man hat eigentlich nie wirklich frei. Ich reise mit meinem Mann zum Beispiel sehr viel und die Leute fargen uns oft “Arbeitet ihr auch mal?” weil sie eben die 14h-Tage davor nicht mitbekommen und die Tatsache, dass das Laptop im Hotelzimmer eigentlich immer dabei ist.

 

8. Gab es etwas wovor du anfangs Angst hattest?

Eigentlich nicht. Meine Selbstständigkeit hat sich aber auch gesund und langsam entwickelt. Als ich angefangen habe, hatte ich noch einen Vollzeitjob und daher habe ich mir nie bewusst überlegt “Ich mache mich jetzt selbtsständig”. Es ist einfach langsam immer mehr geworden, da ich zum Glück oft weiterempfohlen wurde.

 

9. Hast du es je bereut diesen Schritt gewagt zu haben?

Zu 100 % nein 🙂

 

10. Was ist für dich das schwierigste an der Selbständigkeit? Oder gibt es etwas, was dich ab und an zweifeln lässt?

Da ich mich sehr mit meiner Arbeit identifiziere, kann ich schwer abschalten und es ist manchmal schwierig die Balance zu finden. Ich muss mich zum Beispiel erziehen, dass es auch ok ist, eine E-Mail erst am nächsten Tag zu beantworten statt innerhalb einer Stunde. Aber ich denke in meinem Fall haben die Schwierigkeiten weniger mit der Selbtstsändigkeit als mit meiner Persönlichkeit und mit meinem Charakter zu tun. Ich bin sehr engagiert, was mich dahin gebracht hat wo ich bin, aber es muss auch Grenzen geben!
Fachlich gesehen rege ich mich immer auf, wenn es keine richtigen Briefings und allgemein eine schlechte Kommunikation gibt. Ich finde zum Beispiel, dass der Respekt es erfordert, dass man auf ein Angebot oder eine E-Mail auch eine Rückmeldung bekommt. Der Satz  “Es war zu viel zu tun” heisst übesetzt ja nur “Es hatte keine Priorität” für mich. Das würde ich mir wünschen, dass man eine adäquate Kommunikation und ein respektvolles Miteinander einfach wieder mehr zur Priorität macht. Bestimmt auch ein Phänomen unserer Zeit, in der viele immer von “Kontakten” anstatt von “Partnern” sprechen und nur ihre kurzfristigen Ziele im Auge haben. Bedeutet: “Wenn du im Moment keinen Nutzen für mich hast, investiere ich auch keine Zeit in Kommunikation mit dir.”

11. Welche Wünsche hast du bezüglich deiner Selbständigkeit?

Dass ich einfach weiterhin das machen kann, was mir Spaß macht und ich so tolle und vielfältige Kunden aus den Bereichen Kultur, Mode, Beauty und Reisen habe. Für mich ist es immer wieder ein dankbares Gefühl, dass es für “Schreiberlinge” wie mich noch Platz und Auftraggeber Welt gibt und das geschriebene Wort eben doch noch Bedeutung hat (sowohl kommerziell in der Werbung als auch in Form von redaktionellen Beiträgen in Magazinen). Ein Traum wäre mal ein kleines Büro zu haben mit meinem Logo vorne an der Tür.
Selbständig im NebenerwerbPhoto by Kalena Leo
Vielen Dank Jessica für das interessante Interview.
Wie hat euch das Interview gefallen? Spielt ihr auch mit dem Gedanken euch selbständig zu machen? Oder seid ihr bereits selbständig und habt weiter Tipps? Gerne könnt ihr auch noch an meiner Beitragsreihe teilnehmen. Vielleicht habt auch ihr Tipps, Erfahrungen oder eine interessante  Geschichte, die ihr mit anderen teilen möchtet. Dann lasst es mich wissen.
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21 Kommentare

  1. August 29, 2018 / 1:06 pm

    Wow, vielen Dank für dieses tolle Interview! Ich muss das gleich in meine Favoriten aufnehmen, denn ich spiele selbst mit dem Gedanken, dass mal mittelfristig zu realisieren. Ehrlich gesagt, traue ich mich noch nicht so ganz und glaube wohl auch noch nicht so sehr an mich. Meine Chefs habe ich bereits gefragt, ob ich mit meiner Fotografie und dem Design nebenberuflich tätig sein könnte, zu meiner Verwunderung hätten sie nichts dagegen. Auch weiß ich eben nicht, ob ich freiberuflich oder gewerblich starten sollte in dem Metier, die Interviewte macht es ja freiberuflich. Aber da muss man doch in die Künstlersozialkasse 4000 Euro zahlen und darf eigentlich keine Aufträge annehmen, da man „künstlerisch“ tätig ist oder verwechsle ich das? Ich glaube, ich brauche auch einfach mal eine persönliche spezielle Beratung…Jedenfalls vielen Dank für diesen tollen Beitrag!

    • September 1, 2018 / 1:50 pm

      Hallo Earlyhaver,
      vielen Dank für dein Feedback. Zu deinen Fragen: Wenn du keine Aufträge annehmen könntest, wie solltest du denn dann arbeiten? Als Fotograf hast du soweit ich weiss die Wahl, ob freiberuflich oder gewerblich. Am besten machst du mal, zB bei der IHK , eine Gründerberatung. Du kannst auch mal für weitere Infos auf der Seite hier schauen:
      Künstlersozialkasse.

  2. August 29, 2018 / 5:32 pm

    Wieder ein tolles Interview mit super vielen Infos und Anregungen. Tatsächlich wäre es Nebenbei eine echt gute Idee und ich könnte mir sogar vorstellen das mein jetziger Arbeitgeber mir auch eine Teilzeitstelle quasi anbieten würde. Und vor allem auch ein wichtiger Hinweis, das man kein Gewerbe anmelden sondern Freiberufler ist. Eine super Kombi in der man trotzdem eine gewisse Sicherheit hat. Nun schaltet sich nur wieder mein Kopf ein und sagt: “Dany, du bist Floristin und Bürokauffrau und leider keine Journalistin” Ja, ich habe meinen Blog schon seit 2016 und dadurch viel gelernt und mein jetziger Job im Content Marketing hat mich auch sehr viel weiter gebracht, aber dennoch wüsste ich nicht wie ich an Auftraggeber ran komme oder ob das nur über Agenturen läuft.

    Das hat auf jeden Fall zum Nachdenken angeregt. Ganz lieben Dank für das Interview.

    Liebe Grüße, Dany von https://www.danyalacarte.de

  3. August 29, 2018 / 5:51 pm

    Immer wieder interessant von anderen zu erfahren, welche Erfahrungen sie gemacht haben. Ich war früher auch neben meinem Hauptjob als Online-Redakteurin nebenberuflich selbständig – und auch ich habe oft am Wochenende gearbeitet. Irgendwie hat mich das letztlich mehr überfordert als dass es mir geholfen hätte, auch wenn es sich finanziell bezahlt gemacht hat. Jetzt bin ich hauptberuflich Selbständig. Ähnlich wie Jessica im Interview kostet es mich Mühe, abzuschalten und E-Mails erst am nächsten Tag zu beantworten etc. Aber mit der Zeit, wird das auch besser.

  4. August 31, 2018 / 1:13 pm

    Sehr interessantes Interview.
    Mit meinem Kleingewerbe bin ich ja schon selbstständig, aber ich könnte mir das niemals Hauptberuflich vorstellen. Ich liebe meinen Job als Erzieherin und hab da einfach eine finanzielle Sicherheit 🙂

    Hab ein tolles WE <3

    Liebste Grüße,
    Sarah von http://www.vintage-diary.com

  5. August 31, 2018 / 3:41 pm

    Sehr interessantes Interview, klasse dass Du das organisiert hast! 🙂
    Hauptberuflich zu bloggen ist ja das Ziel von vielen, doch es hat auch viele Nachteile.
    Für viele ist ein Blog als Nebengewerbe sicherlich die optimale Lösung. 🙂

    Liebe Grüße aus Berlin,
    http://www.ChristinaKey.com

  6. September 1, 2018 / 1:37 pm

    Ein tolles Interview. Ich finde es sehr spannend wie viele andere Menschen mit der Selbstständig umgehen. Ein Thema das einige Blogger beschäftigt. Liebe Grüße, Claudia

  7. September 1, 2018 / 2:06 pm

    Liebe Melanie,
    ich liebe ja diese Reihe. Sie gibt einen super Ein- und Überblick. Das Interview ist richtig interessant, vielen lieben Dank. Bin sehr auf die nächsten Beiträge gespannt.

    Liebe Grüße,
    Mo

  8. September 1, 2018 / 4:49 pm

    Das Interview war echt interessant zu lesen, Danke dafür 🙂 Ich habe vor etwas über einem Jahr auch mal überlegt mich selbstständig zu machen aber daraus ist nie etwas geworden. Inzwischen bin ich aber der Meinung dass es besser so Ist:)

  9. September 1, 2018 / 6:55 pm

    Wirklich ein mega interessanter Beitrag! Ja die Selbstständigkeit ist ein großer Reiz, nur das selbst und ständig ist ein wenig zach! Man muss wirklich 24/7 auf Zack sein. Vor allem der Vorteil eines geregelten Einkommens ist einer der Gründe warum ich den schritt noch nicht gewagt habe! Wirklich wirklich sehr informativ!! Danke dafür! Sprinzenminzige Grüße, Iris ?

  10. September 1, 2018 / 8:48 pm

    Liebe Melanie,
    Ein richtig toller Artikel!
    Ich finde auch, dass selbstständig sein sehr riskant ist was die Sozialversicherung und Urlaub etc angeht und dass es deshalb sinnvoll ist, erst einmal im Nebengewerbe startet und schaut, wie es anläuft, bevor man alles daran setzt.

    Viele Grüße
    Wioleta von busymama

  11. September 1, 2018 / 9:32 pm

    Danke für das tolle Interview. Ich bin auch im Nebenerwerb selbstständig und hauptberuflich angestellt. Die beschriebenen Vorteil und Herausforderungen kann ich zu 100% bestätigen.
    Es ist sehr schön zu lesen, dass es anderen Selbstständigen ebenso wie mir geht. Da fühlt man sich weniger allein.

    Gruss
    Natascha

  12. September 2, 2018 / 9:13 am

    Ein sehr tolles und interessantes Interview!
    Ich hatte eigentlich nie an eine Selbstständigkeit gedacht, wollte einfach nur meine Reiseerlebnisse niederschreiben um die Erinnerung frisch zu halten. Nach einigen Angeboten habe ich mich dazu entschlossen ein Kleingewerbe anzumelden, was ich aber nie gewagt hätte, wenn ich nicht meine Rente zusätzlich als Einkommen hätte.
    In meinem Alter ist man nicht mehr so experimentierfreundlich, will nichts riskieren und fühlt sich sicherer mit einem festen Einkommen nebenbei.
    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag,
    Sigrid

  13. September 2, 2018 / 9:33 am

    Liebe Melanie, ein wirklich tolles und interessantes Interview.
    Ich bin voll und ganz auf Jessicas Seite und würde es mir auch 10 mal überlegen einen festen Job aufzugeben um mich 100 % um den Blog zu kümmern. Wie sie schon sagt, ich eine gewisse finanzielle Sicherheit schon sehr gut und auch in der heutigen Zeit sehr vernünftig. Denn seien wir mal ehrlich, wer weiß wie lange das ganze bloggen in der Art und Weise so beliebt bleibt.
    Viele liebe Grüße Anja

  14. September 2, 2018 / 9:37 am

    ein äußerst spannendes Karriere-Interview liebe Melanie! ich entdecke bei der lieben Jessica so einige Parallelen, habe ich doch ebenfalls als Texterin und freie Journalistin angefangen und bin dann zum Bloggen übergegangen 🙂

    inzwischen bin ich als freischaffende Künstlerin gemeldet und nicht mehr mit einem Kleingewerbe, das bietet meiner Meinung einige Vorteile 😉

    liebste Grüße auch,
    ❤ Tina von liebewasist.com

  15. September 2, 2018 / 9:46 am

    Super schönes Interview mit sehr vielen hilfreichen Tipps. Die Lösung von Jessica ist glaub ich ganz gut. Lieber nach und nach, dann hat man immer noch finanziellen Rückhalt wenn es grade in der Anfangszeit schwierig ist, als das man gleich komplett drauf angewiesen ist, dass alles läuft.
    Liebe Grüße,
    Tama <3

  16. September 2, 2018 / 10:57 am

    Ich hab vor einem halben Jahr mal darüber nachgedacht, es dann aber für mich ausgeschlossen. Eben dieses Arbeit mit nach Hause bringen wollte ich nicht. Ich bin erstmal sehr froh, dass ich das Studium hinter mir habe und jetzt Feierabend habe sobald ich Zuhause bin. Also abgesehen von meinem Blog, aber das mache ich gerne und sehe ich jetzt nicht als “Arbeit” in dem Sinne an, da ich dort doch recht frei bin und machen kann was ich möchte. Für die Zukunft könnte ich es mir allerdings schon vorstellen selbstständig zu werden, auch im Bereich des Textens. Aber erstmal brauche ich davon eine kleine Pause 🙂
    Liebe Grüße,
    Leni 🙂
    https://www.sinnessuche.de

  17. September 2, 2018 / 11:06 am

    Hallo,

    das waren ja wirklich tolle Einblicke bei dem Weg in die (Teil-)Selbstständigkeit. Angereichert mit vielen nützlichen Tipps und tollen Quellen. Das macht Mut und nimmt ein wenig die Angst für alle die diesen Schritt auch wagen wollen.

    Liebe Grüße
    Blog-Pirat
    https://blog-pirat.com

  18. September 6, 2018 / 5:07 pm

    Vor allem den Hint Richtung Freiberufler (statt Gewerbetreibender) find ich super! Ich dachte nämlich auch immer, ich muss unbedingt ein Gewerbe anmelden. Bei journalistischer und künstlerischer Tätigkeit kommt man da aber drum herum. Man muss nur aufpassen, dass man da eine gewisse Linie fährt und keine gewerblichen Tätigkeiten nebenher anbietet, ohne dass es einem so richtig bewusst ist. Cooles und motivierendes Interview! 🙂

  19. September 6, 2018 / 5:10 pm

    Ich finde den Beitrag richtig gut und auch sehr interessant, da ich mir genau diesen Weg auch vorstellen könnte!
    Ich finde es immer gut, solche Vorbilder zu sehen. Gerade wenn sie ihren Weg mit anderen teilen.

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